Einmal die Woche klettere ich zusammen mit Freunden die bunten Plastiksteine an den Hallenwänden hoch. Der Kopf ist damit beschäftigt, die Füße und Beine zu koordinieren und die nächsten Griffabfolgen zu planen. Also höchste Konzentration und satte Fokussierung sind angesagt.

Da bleibt kein Platz für Alltag. Noch besser wird es, wenn es wieder nach draußen in die Felsen geht. Dann stellt sich dieses schummrig-mulmige Gefühl ein, dass ein Fall aus der Wand auch irgendwie weh tun könnte. Der Kopf darf sich dann noch zusätzlich damit vergnügen, die emotionale Kontrolle zu behalten

Klettern

April 2013
50° 35' N . 007° 24' O